VON EFFIZIENZ ZU ZUKUNFTSFÄHIGKEIT - KI IM VERSICHERUNGSALLTAG
Shownotes
Von Hype zu Haltung: Wie KI bei der Provinzial im Arbeitsalltag ankommt
Diese Episode widmet sich dem erfolgreichen Einsatz von künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag und beleuchtet, wie KI in Unternehmen sinnvoll eingeführt, akzeptiert und organisatorisch verankert werden kann. Die Experten Roman Kolbe und Dr. Simon Eisbach von der Provinzial sprechen darüber, warum KI weit mehr ist als ein kurzfristiger Hype – und zeigen am Beispiel der Provinzial und ihrer KI „Henriette“, wie der praktische Einsatz gelingen kann.
Von der Einführung und Personifizierung einer KI über die Rolle von Kommunikation, psychologischer Sicherheit und Betriebsrat bis hin zur konkreten Unterstützung von Prozessen, Wissensmanagement und Fachbereichen – die Diskussion gibt wertvolle Einblicke in die erfolgreiche Verankerung von KI im Unternehmen.
Highlights dieser Episode:
- Der Einstieg der Provinzial in das Thema künstliche Intelligenz
- Die bewusste Personifizierung der KI „Henriette“
- Akzeptanz von KI bei Mitarbeitenden durch Vertrauen und Verständlichkeit
- Die Rolle von Führung, Betriebsrat und Kommunikation bei der Einführung von KI
- Konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI im Arbeitsalltag
- KI als Unterstützung für Wissensmanagement und Wissenstransfer im Unternehmen
- Anbieterunabhängigkeit als strategische Entscheidung über die reine Technologie hinaus
Diese Episode bietet wertvolle Perspektiven für Fachkräfte, Führungskräfte, IT-Verantwortliche und alle, die verstehen möchten, wie KI in Unternehmen praktisch eingeführt werden kann – und warum erfolgreiche KI-Nutzung vor allem auch eine Frage von Organisation, Vertrauen und Veränderungsbereitschaft ist.
Fincon Reply: https://www.reply.com/fincon-reply/de/
Transkript anzeigen
00:00:08: Willkommen zu Frag doch mal die FinCon, der Wissenspodcast der FinCon.
00:00:15: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von frag doch mal den FinCon und der Wissenspodcast der fincon reply heute mit einem Thema das kaum präsenter sein könnte künstliche Intelligenz.
00:00:29: Kaum ein Tag vergeht an dem nicht eine neue Studie Ein neues Tool Neue Versprechen auf den Markt kommen Und viele Unternehmen haben Skepsis, wissen auch noch nicht genau wie sie damit umgehen sollen.
00:00:43: und ja manche sind auch überfordert.
00:00:47: Deshalb machen wir heute etwas anders.
00:00:50: Wir sprechen nicht von KI als Hype sondern vom KI im Rahmen von Organisationsentwicklung.
00:00:58: Wie sie eingeführt wird, wie sie akzeptiert wird messen können oder überhaupt bewerten können.
00:01:08: Und das ganz konkret am Beispiel der Provinziale.
00:01:11: Mein Name ist Ulrike und ich begrüße meine heutigen Gäste Roman Kolbe und Dr.
00:01:17: Simon Eisbach.
00:01:18: Hallo, schön dass ihr da seid.
00:01:20: Hallo!
00:01:20: Schön hier zu sein.
00:01:23: Simon, Roman bevor wir richtig einsteigen damit unsere Gäst und Hörer und Höhre erinnern also nicht unsere Ggäste unsere Hörere und Hörer erinnert euch.
00:01:32: Hier solltet euch kennen.
00:01:35: Stellt euch einmal vor und wir fangen mal an.
00:01:39: Wofür tragt ihr die Verantwortung?
00:01:42: Was verbindet euch, was verbindet Euch auch mit dem Thema KI?
00:01:47: Roman ich würde dich bitten anzufangen.
00:01:50: Ja hallo Ulrike vielen Dank dass wir heute hier bei euch Gast sein dürfen.
00:01:55: Mein Name ist Roman Kolbe.
00:01:57: Ich leite eine Abteilung Die heißt AI and Data Development im Bereich digitale Transformation.
00:02:05: Und so von der Historie komme ich eigentlich eher aus der Versicherungsmathematik.
00:02:10: Aktoriat habe das, Aktoriats bei der Provinzial auch zehn Jahre lang geleitet und wir hatten da schon sehr viel mit Daten- und Analytics zu tun.
00:02:19: So ist jetzt quasi KI die nächste Stufe.
00:02:23: Das machen wir zusammen mit der Abteilung von Simon, zu dem ich mal übergebe.
00:02:30: Ja, ich bin Simon Eisbach.
00:02:32: Ich leite die Schwesterabteilung von Roman.
00:02:34: Die hat den schönen Namen Digitalisierung und Business Automation Platforms.
00:02:38: Das heißt das sind vor allem Plattformen für KI oder auch herkömmliche Automatisierungen, die da drin verantwortet werden.
00:02:45: also so ein bisschen das technische... Also ja das Plattform Pondant kann man schon dazu sagen.
00:02:53: zu Romans Abteilung persönlich verbindet mich mit KI eine gute Historie.
00:02:59: Ich bin von der Machart ein Wirtschaftspsychologe, habe mich dann aber beim Doktor spezialisiert in Richtung Data Science und vor allem zum Thema künstliche Intelligenz.
00:03:09: Und ich hab mehrere Jahre geforscht im Umfeld Rundum KI.
00:03:13: auch damals ist es noch mehr um ja lohnale Netze ging und gar nicht so Sprachmodelle.
00:03:19: das kam dann recht frisch zu als Roman und ich dann mit dem Thema gestartet sind in der Provinzielle.
00:03:28: Und vielleicht noch eine vertiefene Frage, wenn ihr mir die erlaubt.
00:03:32: Wie würdet Ihr ganz konkret Eure Rolle beschreiben?
00:03:35: Seid Ihr eher so Treiber-Übersetzer der KI?
00:03:39: Baut Ihr Brücken zwischen Fachabteilungen?
00:03:42: Wie würde Ihr ganz konkrete Eure Rollen
00:03:44: beschreiben?".
00:03:45: Ich glaube, wir sind alles gleichzeitig tatsächlich im Augenblick jedenfalls.
00:03:52: Man braucht halt eine Technologie, man braucht aber im Prinzip auch alle Prozesse drum herum, du brauchst ne Governance und das ist wirklich das Verrückte an diesem ganzen KI-Thema hätte ich mir vor fünf Jahren wahrscheinlich noch nicht so ausgemalt, aber du bewegst quasi ein ganzes Unternehmen damit.
00:04:14: Diese drei Rollen, die du gerade beschrieben hast, vereinen wir gerade so ein bisschen in uns.
00:04:20: Ja Simon?
00:04:21: Wir arbeiten jeden Tag daran... Also das ist auch die Professionalisierung des Themas, dass es sich immer mehr dezentralisiert, dass auch Verantwortung und Rollenbilder aus unseren Abteilungen rausrutschen und nur die drin bleiben, die auch wirklich dahin gehören weil wie du schon gesagt hast, Organisationsentwicklung oder Change Management.
00:04:42: Das sind alles so Sachen, die müssen natürlich im ganzen Konzern passieren und das funktioniert auch über die Jahre sehr gut.
00:04:48: aber ich würde auch wo man zustimmen noch haben wir sehr viele von den Hüten auf, die das Thema mit sich bringt.
00:04:54: Sehr schön!
00:04:56: Wir gehen ja gleich noch ein bisschen näher drauf ein wie euer Weg war und was ihr da so in euren verschiedenen Rollen wie ihr gerade schon gesagt habt umgesetzt habt.
00:05:05: Aber wenn man sich die Provinzial als Unternehmen anschaut dann steht es ja traditionell für Stabilität, Verlässlichkeit und jetzt nicht direkt für so Themen wo man jetzt direkt sagen würde ja KI das würde ich sofort mit der Provinzial verbinden.
00:05:23: Umso spannender finde ich natürlich dass ihr euch da recht früh auf den Weg gemacht habt.
00:05:27: und war es vielleicht gerade der richtige Weg sehr früh darauf zu schauen.
00:05:33: oder gerade deshalb.
00:05:34: und gleich eine kleine Anschlussfrage gab es einen Jetzt-oder nie Moment?
00:05:40: Wer mag darauf als erstes?
00:05:43: Ich kann da kurz einleiten.
00:05:45: Also ich würde sagen, ja das stimmt erstmal alles was du sagst Urike.
00:05:49: Provincial ist wirklich ein traditionelles Unternehmen.
00:05:53: Tatsächlich sind wir sogar mit der Hamburger Feuerkasse, die bei uns im Konzern ist.
00:05:57: Der älteste noch aktive Versicherer in der Welt.
00:06:00: Also mehr Tradition geht eigentlich gar nicht und trotzdem schließen sich die Dinge ja überhaupt nicht aus.
00:06:07: Stabilitätssicherheit, Verlässlichkeit bedeutet eben auch dass man Schritt hält oder mit der Technologie.
00:06:15: Ansonsten bin ich dann nicht mehr stabil und kann auch nicht mehr verlässlich möglicherweise sein.
00:06:19: Ich glaube, es ist schon sehr gut und richtig gewesen, dass wir sehr früh am Puls der Zeit da waren.
00:06:26: Und auch tatsächlich die ersten GPD-Momente auf schon mitgenommen haben und sehr früh erkannt haben, dass das ein Riesenpotenzial hat für unser Unternehmen und wenn wir es richtig einsetzen.
00:06:41: Das war schon, glaube ich immer, unser Fokus an der Stelle, dass in den Business Kontext zu bringen.
00:06:52: Auch wenn man überlegt, drehundfünfzig Jahre Geschichte das ist ja unglaublich viel Raum und Notwendigkeit für Veränderung.
00:06:59: also da in den Jahren ist auch einiges schon passiert auf dass das Unternehmen sich anpassen musste.
00:07:03: und das ist jetzt eine weitere Sache.
00:07:05: Wenn ich euch auf euch beide schaue dann habe ich zwei wirkliche Profis als Gäste.
00:07:11: aber Wir könnten ja unsere Reihe eigentlich noch ergänzen.
00:07:15: Und ich wundere mich, wir haben schon über sieben Minuten gesprochen ohne dass ein Name viel und ich möchte ihn das erste Mal ins Spiel bringen.
00:07:25: Das ist Henriette.
00:07:28: Henriette ist mehr als ein technisches System.
00:07:31: also wie kam es zu der Idee Henrietta?
00:07:35: Also eure KI Henriette zu nennen.
00:07:38: Wie kam es gerade zu dieser Idee eine KI zu personifizieren?
00:07:43: Also tatsächlich ein bisschen Zufall.
00:07:47: Wir hatten damals so eine Informationsrunde, die haben wir Henne oder AI genannt?
00:07:58: Es ist tatsächlich auch ein Henei-Problem was wir hier eigentlich haben an der Stelle und irgendwann kam dann die Überlegung auf, wir bräuchten eigentlich mal einen KI-Maskottchen bei uns im Haus.
00:08:09: Und dann haben wir damals noch, ich glaube mit Mitjourney irgendwie noch eine Roboter Henne uns irgendwie gepromptet und hatten die dann mal ausprobiert in den ersten Runden.
00:08:20: Das kam so gut an und dann bräuchten wir halt noch einen Namen.
00:08:23: ja und Henne AI Wie heißt der Henne?
00:08:26: Ja Henry Klammert als Vorschlag.
00:08:29: Wir haben gesagt ne das ist seine Hände also Henriette.
00:08:33: Haben wir noch schnell geguckt ob es noch eine Henriette im Konzern gibt?
00:08:35: nicht dass wir jemanden auf die Füße treten.
00:08:39: Und so ist ein Henriette entstanden und tatsächlich eine kleine Roboter Hände, die hier als Maskottchen wirkt.
00:08:46: Ich glaube das hat einen riesen Einfluss auch auf wie KI hier wirklich angenommen wird im Konzern.
00:08:53: Es ist halt was zwischen Mensch und Maschine.
00:08:57: Also es ist irgendwie in der Henne... aber vielleicht kann Simon da auch noch mal ein bisschen mehr aus seiner psychologischen ...
00:09:04: Ich wollte es sagen, Simon.
00:09:06: Das
00:09:06: ist doch dein Thema!
00:09:08: Warum funktionieren gerade Symbole und Geschichten bei uns Menschen häufiger besser als eine Präsentation?
00:09:14: Ja also übrigens die.
00:09:16: ich möchte vorab an einen Roman, der das Kompliment geben, dass dort angebracht ist.
00:09:23: Er ist nämlich bei uns immer der Storyteller.
00:09:25: Der ist extrem gut darin irgendwie in Geschichte hinter hinter alles zu machen.
00:09:28: Und das war jetzt eine, die sehr gut hängen geblieben ist und funktioniert hat mit den Bildern tatsächlich.
00:09:37: Ist das ein recht verbreitetes oder recht gut erforschtes psychologisches Konstrukt?
00:09:44: Die Humanisierung sorgt dafür dass wir Systemen nicht mehr als einfach Toten-Programmcode wahrnehmen.
00:09:52: Da möchte ich direkt mit einem Fachberiff um mich schmeißen.
00:09:55: Es gibt die sogenannte algorithmische A-Version, das heißt wenn ein System einen Fehler macht dann denke ich es ist kaputt.
00:10:02: Also ich vertraue jedem Computersystem solange bis zum ersten mal ein Fehler macht und dann sage ich ah gut ja dann ist es unverlässlich Dann macht es immer Fehler.
00:10:10: Und das ist bei KI tatsächlich ein riesengroßes Problem weil diese Modelle sind ja nur statistisch Die machen nicht mehr das gleiche sondern haben immer eine Chancen Fehler zu machen.
00:10:19: Und wenn ich dann sofort davon ausgehe, ja gut, dann vertraue ich dem jetzt einfach gar nicht mehr weil das einmal ein Fehler gemacht hat.
00:10:25: Dann nutze ich es nicht.
00:10:26: und was man dabei dagegen machen kann sind mehrere Sachen.
00:10:29: aber eine die sehr gut funktioniert ist im ganzen kleines Gesicht zu geben und Namen und sofort fangen Menschen an das Ganze mit einer Persönlichkeit auszustatten.
00:10:38: also die Leute sagen uns tatsächlich nicht hey ihr habt da einen Back sondern Henrietta hat aber Blödsinn geredet.
00:10:45: Da hatte die irgendwie ein hartes Wochenende, genau oder falsche Flügel aufgestanden.
00:10:52: Also das sorgt extrem für Akzeptanz bei unserer Nutzergruppe und die Verbreitung ist auch... also die Leute fragen an.
00:11:02: Kannst du nicht mal Henriette fragen?
00:11:04: Es ist ein ganz anderer Umgang als wenn man sagen würde okay benutzt doch diese Software dafür.
00:11:10: Okay, das heißt wir verzeihen dann vieler eher als einem System.
00:11:14: Ein System würden wir anschimpfen, wer hat noch nicht seinen Laptop angeschrien?
00:11:19: Genau!
00:11:20: Aber Henriette wird man nicht anschreien, das ist sehr schön.
00:11:24: Das heißt eigentlich kann ich mir meine Frage die Reaktionen der Mitarbeiter schon selbst beantworten, die würdet erst durchweg positiv sehen.
00:11:34: Simon...
00:11:36: Ja also Ich kann ja meinen Eindruck gehen, aber ich finde auch Romanz da spannend.
00:11:41: Bei so einem großen Konzern bei sechs bis zwölf tausend Menschen je nachdem wie man zählt sind natürlich ganz viele verschiedene Gruppen, die ganz verschieden reagieren und ich glaube dass allgemein wir gerade im Vergleich zu anderen Unternehmen hohe Akten zu Pflanzen haben von unserem System, aber auch da hatten wir anfangs Schwierigkeiten.
00:12:06: Roman, magst du noch was ergänzen zu Henriette?
00:12:08: Ja, wie sie mir schon sagte die Nutzergruppe ist halt sehr heterogen.
00:12:13: Also das sind ja absolute IT-Vollprofis dabei bis hin so naja Leuten, die es irgendwie nutzen um ihren Arbeitsalltag ein bisschen vielleicht einfacher zu gestalten oder dabei auch entlastet zu werden.
00:12:26: Sehr sehr unterschiedlich und auch die Ansprüche sind sehr sehr unterschiedliche Und auch das Wissen darüber ist halt der Heterogen Und dann führt das schon auch zu heterogenen Anforderungen.
00:12:37: Ist ja völlig klar, aber ich sage mal die ganze Architektur dahinter bietet kommen vielleicht gleich auch noch so bietet halt schon sehr viele Möglichkeiten in der Nutzung und damit versuchen wir alle Nutzergruppen auch durchaus mit abzubilden.
00:12:54: Das ist eine schöne Überleitung denn es ist ja schön dass man Ein Henriette hat, der man Fehler verzeiht.
00:13:01: Aber eigentlich soll Henriette ja unterstützen und damit wir alle mal ein klareres Bild bekommen, dass uns mal ein bisschen konkret werden was kann Henriette heute?
00:13:11: Was wird zu sagen, wo unterstützt sie die Mitarbeitenden auch am meisten bei welchen Aufgaben und Tätigkeiten?
00:13:19: Also wir haben ja gerade schon gesagt, wir haben eine relativ diverse Zielgruppe und das ist auch das was wir versuchen anzubringen.
00:13:25: Die wohl am besten verständlichste Fähigkeit oder Funktion ist das typische Sprachmodell mit dem Leute interagieren.
00:13:32: Das heißt dass sie wie bei Chatchivity oder wenn man mit Google arbeitet oder wo man es auch immer gerade nutzt.
00:13:38: Claude ist gerade auch sehr beliebt, dass ich eine Frage stelle und ich bekomme sie wie von einem Menschen in natürlicher Sprache beantwortet.
00:13:45: also Ich frag Wo steht der Eiffelturm?
00:13:49: Und dann wird gesagt, der steht in Paris.
00:13:53: Nicht über einer Google Suche, dass ich irgendwelche Suchergebnisse bekomme, sondern ich kann damit reden.
00:13:58: Jetzt hat man aber häufig die Herausforderung, das im Arbeitsalltag nicht ganz so relevant ist wo der Eifelturm steht, sondern relevant ist was gerade in meinem Unternehmen passiert wie ich mit meinen Daten umgehe.
00:14:09: also die Notwendigkeit Unternehmenswissen und Unternehmskontext da reinzugeben ist das, was Sprachmodelle wirklich überhaupt erst wirklich sinnvoll macht.
00:14:20: Also da Kontext reinzugeben und das haben wir dann auch getan.
00:14:23: Und dort würde ich sagen sind die verbreitetsten Fälle dass Leute dies in der Breite nutzen damit Wissen verändern also sagen nimm bitte diese E-Mail und schreib sie auf Englisch oder schreib Sie besser verständlich Wissen erstellen.
00:14:39: das heißt bitte ich habe jetzt einen workshop diesen lachmittag und wir wollen folgendes erreichen kannst du mir eine agenda dafür schreiben.
00:14:46: Oder wissen durchsuchen und finden?
00:14:49: das ist dann.
00:14:50: ich habe dir alle verträge gegeben die zu einem thema geschlossen worden, und bin jurist und hab jetzt eine frage wie es folgender sachverhalt geklärt.
00:14:59: und dann kann Henriette nachschlagen in den verträgen kann die richtige Stelle raussuchen und kann auch noch eine Verlinkung geben, kann sagen so ist das geklärt.
00:15:07: Und hier hast du nochmal die Stelle falls du selber nachgucken möchtest.
00:15:10: Da sind natürlich die Anwendungsfälle endlos.
00:15:14: also Wissen, Nachschlagen verändern oder erstellen Das sind gefühlt siebzig Prozent der Jobs bei uns im Unternehmen.
00:15:22: Roman von deiner Seite aus Ergänzungen.
00:15:24: ansonsten habe ich noch ne Frage wo es vielleicht auch Grenzen gibt.
00:15:28: Ja Ergänsungen Das ist sicherlich auch das ganze Thema Coding Agents oder AI Assisted Coding.
00:15:37: Also für unsere IT-Bereiche ist es sicherlich ein spannendes Thema, dass sie eben mit KI noch mal programmieren können oder Programmierhilfen bekommen.
00:15:47: Da kann Henriette natürlich als AP quasi auch mit eingebunden werden.
00:15:51: Ist auch ein spannender Thema!
00:15:53: Ja, das heißt sie unterstützt schon vielfältig die Fachabteilungen und gerade in einem Vorgespräch habe ich von euch gehört.
00:16:02: Das wird immer noch mehr dass natürlich auch gerade Fachbereiche auf euch zukommen und euch ja erst mal bitten zu unterstützen erstmal wahrscheinlich Aussagen was die Anforderungen sind.
00:16:15: Die sind ja wahrscheinlich sehr individuell Von Fachabteilung zu Fachabteilung, also ihr habt jetzt zwei Extreme da schon so ein bisschen benannt.
00:16:22: Das eine ist das Thema Wissen abrufen und das andere ist natürlich Unterstützung auch eurer eigenen IT-Abteilung.
00:16:28: Hab ich das richtig verstanden?
00:16:30: Genau!
00:16:30: Und dann gibt es natürlich diverse weitere Unternehmen... Unternehmensanforderungen, sag ich mal von den einzelnen Bereichen.
00:16:37: Die gesamte Wertschöpfungskette wird da im Prinzip ja auch adressiert damit.
00:16:41: Also das ist schon so dass eigentlich kaum ein Bereich hier irgendwie davon unberührt bleibt.
00:16:47: also selbst der Empfang arbeitet damit bei uns oder selbst die Küche.
00:16:54: Das gibt es eigentlich wirklich kein Bereich der sich rausnimmt.
00:17:01: Aber den Kaffee kocht Henry jetzt auch nicht.
00:17:05: Nein, das Tool haben wir hier noch nicht zur Verfügung gestellt.
00:17:09: Die Leute würden sich freuen!
00:17:10: Ja also was ich natürlich jetzt auch unterschlagen habe sind die ganzen Einbindungen in andere Prozesse oder Prozessautomatisierungen.
00:17:18: Also das kann zum Beispiel sein wenn ich ein... Wir haben dann irgendwelche Prozisse wo Leute uns etwas schicken Und das musste vorher allen Menschen alles durchgehen und aufbereiten.
00:17:30: Da haben wir dann eine Automatisierung, wo Henriette das für einen schon mal ganz spezifisch aufarbeitet.
00:17:37: Solche Beispiele gibt es ganz viele, also wo Leute Henriette bei sich einbauen nicht in der Breite sondern ganz spitzrein in einen Prozess und sagt diese Aufgabe kann Henriette doch eigentlich jeden Tag übernehmen.
00:17:49: Aber ja die Anforderungen sind natürlich... Also da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und die Leute sehen natürlich jetzt auch in ihrer Freizeit.
00:18:00: Oh, hier habe ich gesehen dass jemand ein Folien gebaut hat mit einem Sprachenmodell.
00:18:05: Hier hab' ich gesehen das jemand einen Avatar erstellen lässt, das sein Räte dann als Video Call irgendwie im Teams Meeting sitzen würde.
00:18:11: also die Ideen sind auf jeden Fall da und da ist es aber sehr wichtig zu überlegen welchen nächste Idee hat den meisten Nutzen wieder für den größten Teil des Unternehmens?
00:18:24: damit man sich da auch nicht verzettelt in hundert kleinen Sachen.
00:18:28: Jetzt klingt das alles sehr spannend und viele Unternehmen sind ja gerade, haben sich auf den Weg gemacht oder sind mittendrin.
00:18:37: Viele Staaten auch.
00:18:38: erst mal mit großen Masterplänen, Strategie, Paper ist sicherlich alles hilfreich.
00:18:46: aber bei euch klingt der Weg.
00:18:48: doch Sieht es mir nach, wenn ich das einfach mal ganz so sage sehr pragmatisch und wie seid ihr denn wirklich gestartet?
00:18:56: Gab's da auch mal ein großes Strategie-Paper Masterplan der... Wenn ich jetzt in eure Begrüßung komme würde immer noch an der Wand hängt.
00:19:05: Also wie seid Ihr wirklich gestaltet und gibt es auch etwas was ihr vielleicht bewusst nicht gemacht
00:19:13: habt?
00:19:13: Also ein Masterplan hängt hier nicht an der Wand und ich sage mal, wenn wir den damals, jetzt gehe ich mal so drei gute drei Jahre zurück.
00:19:21: Wenn wir ihn damals gemacht hätten, der hätte ja nicht standgehalten.
00:19:24: also den hätte man sich mal überarbeiten müssen.
00:19:27: das muss man auch dazu sagen.
00:19:30: Ja Wir sind schon recht pragmatisch gestartet.
00:19:32: Ich glaube aber dass das erstmal bei vielen Häusern so der Fall war.
00:19:35: also da sind wir gar nicht alleine unterwegs gewesen.
00:19:38: Man musste ja erst mal überhaupt einordnen, was ist das für eine Technologie?
00:19:42: Was kann man damit alles machen.
00:19:43: Wo kann uns das helfen?
00:19:45: Wo schaffen wir da mit Business Value und was müssen wir eigentlich alles dafür an Fähigkeiten aufbauen im Konzern, damit das Ganze eigentlich wirklich auch funktioniert und fliegt und skalieren kann?
00:19:59: Ich glaube, da haben wir schon recht früh gemerkt, dass wir da schon auf eigene Lösungen auch ein Stück weit setzen.
00:20:07: Auf eigene Architekturen und ja also insofern pragmatisch aber ich würde mal sagen relativ schnell hat unser Management auch erkannt das wirklich Potenzial in sich trägt.
00:20:22: Und ich erinnere mich noch Erster Dritter Simon, da hast du bei uns hier bei der Provinziale angefangen.
00:20:28: Ist das Thema dann auch richtig gestartet?
00:20:30: Da hat man die Ressourcen dafür.
00:20:33: Und im September gab es hier schon eine Managementkonferenz, wo wir dann auf wirklich hoher Führungskraftebene das Thema KI und GPD und alles erst mal erläutert haben.
00:20:46: Das hat sich eigentlich so fortgetragen.
00:20:49: also wir hatten schon Top-Down Auch im Management schon eine hohe Attention zu dem Zeitpunkt.
00:20:56: Alle noch so ein bisschen so Vage, was kann ich damit machen und was nicht?
00:21:00: Das konkretisiert sich jetzt natürlich immer mehr, sodass wir jetzt eigentlich auch genau in diese Richtung kommen, dass wir auch eine Top-Down-Strategie bekommen.
00:21:12: Das ist ja schon angesprochen, die Management-Ebene.
00:21:15: Also wir sprechen ja, Simon, das ist eben schon mal angesprochen im Changemanagement.
00:21:20: Sprechen wir sehr schnell auf uns Take Holdern oder welche Gruppen rauchen wie alle und gerade natürlich spätestens auch bei dem Thema KI.
00:21:29: ohne die richtigen Menschen sag ich mal den mit im Boot sitzen müssen wird das wahrscheinlich nicht Funktionieren.
00:21:36: Wen habt ihr denn früh eingebunden und warum?
00:21:40: Und wen habt ihr... gibt es auch eine Gruppe, die ihr vielleicht erst aus dem Vorgelassen habt oder habt ihr gleich versucht alle mitzunehmen?
00:21:47: Ich meine in sechs Monaten, wenn ich das mal einfach nochmal zurückgekippt mehr als angefangen, September habt ihr da schon wirklich ne breite Attention gehabt.
00:21:57: Da braucht man ja wirklich die richtigen Menschen im Boot.
00:22:02: Wie seid ihr's angegangen?
00:22:03: Ich würde sagen, am Anfang sehr organisch haben wir mit den Leuten gearbeitet oder ganz am Anfang die gezogen haben.
00:22:11: Also es hat sich sehr schnell eine Gruppe selbst selektiert von Menschen, die das haben wollten.
00:22:18: Das dann um die ersten Hundert waren die Einfachsten und die mussten man sich gar nicht kümmern.
00:22:22: Die sind dann hinterher gelaufen.
00:22:25: Die hatte man auch gar nicht abschütten können.
00:22:27: Und dann natürlich kam aber verschiedene... verschiedene Interessensgruppen, deren Aufgabe es natürlich auch ist ein solches Thema zu begleiten oder zum Drehen zu bringen.
00:22:40: Ich würde sagen besonders intensiv haben wir zu Beginn mit dem Betriebsrat zusammengearbeitet.
00:22:45: das ist aber vor allem Romanz Expertise.
00:22:49: Ja da haben wir wirklich der muss ich auch sagen da kam wirklich der Impuls direkt aus dem Betriebsrat, also gar nicht als Bremser überhaupt nicht.
00:22:59: Sondern ja die wollten natürlich auch erst mal verstehen was ist das alles und was bedeutet das für fürs Unternehmen?
00:23:05: Was bedeutet es auch für unsere Arbeit?
00:23:08: Das ist ja völlig klar dass ein Betriebesrat sich darum auch kümmert Und Es gab auch relativ früh.
00:23:15: dann auch schon den Hinweis lasst uns doch bitte mal so eine Regelung finden wie wir KI einsetzen wollen im Unternehmen.
00:23:24: Das haben wir dann ein Angriff genommen und ich würde mal sagen eigentlich auch in Rekordzeit.
00:23:28: Ich glaube, wir haben damals zwei Monate gebraucht eine ganze KI Regelungsabrede zu finden die komplett Das stimmt zwar auch zwischen den Sozialpartnern, also Mitbetriebsrat mit dem Vorstand.
00:23:45: Dann schnell eine Lösung gefunden.
00:23:48: das Gute dabei war wirklich wir hatten da auch einen externen Sachverständigen mit dabei der wirklich immer sehr gut die Brücke schlagen konnte zwischen den beiden Interessensgruppen Und wir dann auch die Prozesse danach aufgebaut haben mit dem Betriebsrat.
00:24:01: Das hat echt gut funktioniert und bis heute haben wir da ein sehr gutes Verhältnis, das ist schon auch ein bisschen glaube ich auch einen Punkt den man anderen empfehlen kann in den Betriebesrat nicht zu spät mit reinzuholen sondern möglichst früh auch Transparenz schaffen.
00:24:19: was hat man denn eigentlich alles vor?
00:24:21: Was sind die nächsten Schritte?
00:24:22: Wo geht es hin damit die nicht überrascht werden weil Das ist, glaube ich für alle Seiten auch dann nicht so schön.
00:24:30: Also Transparenz schaffen, das ist glaube ich das Allerwichtigste.
00:24:34: Ja und es gibt ja auch den anderen Mitarbeitern Sicherheit weil die Aufgabe des Betriebsrats in dem Kontext ist dass was dort passiert weiterhin im Interesse des Mitarbeiters ist.
00:24:45: Und was dort auch extrem gut funktioniert hat ist dass wir mit einer Gruppe hatten erst von hundert an später von tausend Nutzern Die wir benutzen konnten, um Sorgen zu adressieren.
00:24:57: Also wir haben dann anonyme Umfragen reingestellt in diese Gruppe und wenn dort ein Thema war von ja habe ich Sorge dass mein Arbeitsplatz obsolet wird, habe ich sorge das sich überfordert werde.
00:25:11: wie fühle ich mich jetzt gerade im Umgang?
00:25:12: Und zwar nicht hypothetisch sondern jetzt konkret nachdem ich die Erfahrungen damit gemacht habe.
00:25:17: Wie ist es eigentlich also das?
00:25:19: auch noch eine Sache die sehr gut gelaufen ist da konnten wir in der Zusammenarbeit auch dann mit dem Betriebsrat jedes Mal die Mitarbeiter einbeziehen und die Sorgen, die dort waren einfach direkt adressieren.
00:25:33: Und die Ergebnisse gemeinsam besprechen und uns anschauen und sehen wo gibt es wirklich Schwierigkeiten und Aufklärungsarbeit oder wo ist eine Sorge vielleicht auch unbegründet?
00:25:42: Sehr schön!
00:25:42: Der Betriebesrat ist ja nun für den Verlängerter Arme so ein bisschen der Mitarbeitenden und ich finde das natürlich schön zu hören.
00:25:51: Bei euch ist es scheinbar ein sehr moderner Betriebsrat, der die Interessen der Mitarbeiter vertritt.
00:25:56: Und toll dass das so gut funktioniert hat weil Romanos es so gesagt, wir waren kein Bremsa.
00:26:03: Also klar!
00:26:04: Es gab mal Themen glaube ich in der Vergangenheit egal welches Unternehmen da gab's sicherlich mal den einen oder anderen vielleicht noch älteren Betriebesradmitglied der versucht hat Dinge zu verhindern.
00:26:14: aber Ich erlebe auch immer wieder in Unternehmen.
00:26:17: Das ist eigentlich sehr kooperatives Miteinander ist.
00:26:20: Und das ist gerade bei dem Thema natürlich wichtig, den Mitarbeitern eben schon angesprochen Sicherheit zu geben.
00:26:27: Ich möchte jetzt nämlich genau zu diesem Thema überleiten bevor wir gleich noch zum Thema Technologie kommen, aber Technologie verändert ja die Arbeit.
00:26:38: Ihr habt es schon ein paar Cases gerade genannt wo sich verändert und deswegen spielt ja grade dieses Thema und wir nennen das ja auch immer so die Psychologische Sicherheit ein großes Thema was bedeutet dass ganz konkret bei euch dieses Thema Psychologisches Sicherheit im KI Kontext?
00:26:58: Also das Thema Psychologique Sicherheit ist allgemein in der Provinzial sehr bewusst Und da haben wir auch tatsächlich Zahlen zu.
00:27:08: Wir machen einmal quaterlich eine komplette Mitarbeiterbefragung, die auf alle Mitarbeiter des Konzerns ausgerollt wird.
00:27:16: Wir als Führungskräfte haben dann natürlich besonders einen Blick auf die Enthalte in unserer Abteilung aber natürlich auch über den Konzernen weg und psychologische Sicherheit ist in der Provinziale einfach ein extrem hohes Gut das auch jedes Mal dort besonders gut im Vergleich zu anderen Unternehmen innerhalb von NRW bewertet wird.
00:27:34: Im Kontext von KI gibt es aber natürlich verschiedenste Punkte, an denen es dort Herausforderungen geben kann.
00:27:41: Sei es, dass man überfordert ist... Ich hatte gerade schon ein paar genannt.
00:27:46: Also Angst vor Überforderung, Angst vor Ersetztsein, Angst für Abgehängtsein.
00:27:52: Angst vor Verlust der Wertigkeit der eigenen Skills oder Identitätsname.
00:27:57: Das sind alles so Sachen die normalerweise dann genannt werden als potenzielle Sorgen mit denen wir auch die wir versucht haben, dann auch zu adressieren durch Transparenz.
00:28:08: Weil Unsicherheit ist hauptäufig einfach nur ein Mangel an Information etwas einschätzen zu können.
00:28:15: Nichts gruseliger als das was ich nicht einschätzen kann.
00:28:20: Das macht dein erst Sorge?
00:28:21: Ja, weil sonst weiß ich ja, was kann ich tun oder muss ich überhaupt etwas tun?
00:28:27: und eine Sache die wir dafür gemacht haben ist dass Roman und ich gerade in den ersten anderthalb Jahren durchgehend auf Tournee waren.
00:28:35: Also es ist auch jetzt noch nicht wenig, aber wir haben irgendwann mal festgestellt dass wir eine dreistellige Anzahl an Bereisklausuren besucht haben und Abteilungsrunden an Hausmessen alles intern also wirklich alles auf den eigenen Mitarbeiter gerichtet an allen Standorten nach Detmolz, nach Hamburg, nach Kiel, nach Düsseldorf in Münster natürlich auch Da haben wir unglaublich viel Aufklärungsarbeit gearbeitet und geliefert mit den Teams.
00:29:06: Wir haben auch verschiedenste Wissensformate, Fragen-Formate, Team-Calls mit hunderten Vorteilnehmern wo Leute dann anderthalb Stunden lang irgendwie einfach Fragen stellen konnten.
00:29:20: das waren diese anfänglichen Hände oder Sessions.
00:29:22: wurde später auch der Name her kam?
00:29:24: also da haben wir wirklich wirklich wirklich stark investiert sind viele der Sorgen, von denen wir Angst hatten dass sie entstehen würden gar nicht erst groß realisiert worden.
00:29:39: Also es war schon recht schnell so das die Mitarbeiter dann wahrgenommen haben.
00:29:42: Wir haben einfach eine hohe Aufgabenlast wie überall im fast jedem Unternehmen und das ist ein Werkzeug das mir dabei helfen kann diese gut zu bewältigen auch wenn beispielsweise meine Kollegen in Rente gehen oder auch wenn ein Großschadenseignis kommen würde und die lasse ich auf einmal verdreifacht.
00:30:02: Das hilft mir dem besser entgegenzustehen, deswegen würde ich tatsächlich sagen von Anfang an hat das Unternehmen sich sehr offen und sehr mutig dem Ganzen gestellt und viele unsere Sorgen sind nie in der breiten Masse so vertreten gewesen wie sie vielleicht in anderen Unternehmen vorhanden sind.
00:30:22: Das heißt, ihr habt ganz klar auf Kommunikation gesetzt um Unsicherheiten abzubauen wenn sie denn überhaupt vorhanden waren.
00:30:34: Jetzt spielt ja auch die Führung keine unwesentliche Rolle in solch einem Gesamtprozess.
00:30:40: Ihr habt viel informiert viele Formate an den Staat gebracht.
00:30:44: aber wenn wir mal grundsätzlich auf das Thema KI schauen wie verändert denn KI gerade Führungen?
00:30:52: oder verändert sich überhaupt Führung durch KI?
00:30:54: Oder sagt ihr, das hat keinen Anschluss.
00:30:56: Wie ist da euer Bild?
00:30:58: Das kann man, muss man glaube ich sehr ausdifferenzieren, wenn man hinterher mal drauf kommt auf die Versicherung.
00:31:06: Wir sind ja im Prinzip auch das Haus der tausend Berufe.
00:31:09: Also klar, gucken wir mal auf Operations Bereiche vielleicht.
00:31:13: Also operative Bereiche, die eher so im Vertragsservice- oder im Schadenbereich irgendwie aktiv sind.
00:31:21: Da wird es natürlich schon deutliche Änderungen geben.
00:31:26: Das ist klar, weil wir dann einfach viele Dinge eher durch... durch VoiceBots zum Beispiel erledigen lassen.
00:31:34: Und dann ändert sich die Arbeit extrem auch in den Bereichen.
00:31:39: und was wir da machen ist, dass wir mit diesen Bereichen wirklich erst mal Zielbild- und Roadmap-Workshops durchführen.
00:31:46: und gucken... Stellt euch mal vor wie arbeitet ihr denn eigentlich in zwanzig dreißig?
00:31:51: Mal so als Horizont ja!
00:31:53: In dreieinhalb Jahren Wie verändert sich eure Arbeit?
00:31:56: und dann rechnen wir das ein Stück weit zurück bis nach heute und gucken Was müsst ihr denn für Fähigkeiten aufbauen?
00:32:03: Wir müssen eure Rollenprofile sich ändern.
00:32:07: Wie könnt ihr auch eine Story dazu aufbaut, die ihr gegenüber euren Führungskräften in eurem Bereich erzählt, die ja auch gegenüber Eurem Mitarbeitern erzählen könnt.
00:32:17: Ich glaube das ist etwas was unglaublich gut wirkt über unsere Erkenntnis und und was auch unglaublich viel hilft, also dass die Fachbereiche kommen damit auch selbst in die Selbstwirksamkeit.
00:32:33: Und haben das Sissen.
00:32:35: ah ok ich kann jetzt hier folgende Punkte selbst dazu beitragen, dass alles läuft und ich muss nicht auf irgendein IT warten, der mir irgendwas hinstellt.
00:32:44: Also es ist extrem wichtig für uns wichtig dass die Fachbereiche selbst in den sogenannten Driverseed gehen und sagen, okay wir schätzen uns hier rein.
00:32:55: Wir steuern das Thema.
00:32:57: Wir wollen es auch mitbestimmen ja, wir brauchen die Technologien dafür völlig klar.
00:33:01: aber wir wollen dieses Organisations- und Changemanagement auch ein Stück weit selbst in die Hand nehmen.
00:33:08: Jetzt haben wir schon über die Einbindung der verschiedenen Gruppen bei euch Betriebsrat wie gibt ihr denn Mitarbeiter in Sicherheit?
00:33:17: Es soll aber ja auch eine Erleichterung sein.
00:33:19: Simon, du hast es vorhin schon ausgeführt da gehen wir gleich noch mal kurz darauf ein das Thema Wissensmanagement.
00:33:24: Aber wo erleben Mitarbeiter heute ganz real?
00:33:28: Erleicherungen durch KI?
00:33:30: Wo ist etwas effizienter?
00:33:32: gibt's vielleicht Aufgaben die auch mehr Spaß machen?
00:33:35: also wo unterstützt mich Henriette ganz konkret?
00:33:40: Also es ist eine sehr, sehr breite Anwendung die wir mit dem Metanrierte quasi zur Verfügung stellen.
00:33:47: Das ist schon so!
00:33:48: Es gibt aber auch wirklich Einbindungen in Prozesse ganz spitz ja also wo wir zum Beispiel Sprachmodelle integrierern in unser Aktivitätenmanagement System.
00:34:00: Das heißt, dort kann ich mir ganze Vorgänge zusammenfassen lassen oder schnell danach nach irgendwelchen Dingen suchen die früher so nicht möglich waren.
00:34:09: Ich kann ja quasi jetzt umgangssprachlich nach Themen suchen und früher muss sich immer ein Schlagwort genau treffen.
00:34:16: das war einfach die Suche natürlich total aber es ist insgesamt wie soll ich sagen Es ist auch schwer zu messen, wo wirklich jetzt die Prozessverbesserung stattfinden bei so einer breiten Anwendung.
00:34:33: Wir haben da unter anderem ein kleines Projekt aufgesetzt mit der sogenannten Flow Factory – das ist eine KI-Initiative der Sparkassenfinanzgruppe und der Universität Münster, der Stuhl Wirtschaftsinformatik Wo wir genau dieses Thema platziert haben, was ist denn eigentlich der Wert von einer GPT-Plattform und haben uns dem Thema immer mehr genähert in dem wir auch Interviews durchgeführt haben.
00:35:00: Auch uns Daten angeschaut haben.
00:35:02: wie funktioniert?
00:35:04: Wie wirkt tatsächlich so etwas?
00:35:07: Ein Thema war die Einbindung von Wissensbasen, die Simon gerade schon erklärt hat in unsere Tarifrechnersysteme Also, dass unsere Vertriebspartner vor Ort, wenn die am Point of Sale sitzen nicht mehr, wenn sie eine Frage haben zum Telefonhörer greifen müssen.
00:35:23: Sondern Sie können Ihre Frage direkt im System platzieren und bekommen von Henriette dann eine Antwort.
00:35:30: Da wollen wir natürlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
00:35:33: Eine Klape ist oder eine Fliege ist der Point-of-Sale also schnelle Antworten für den Vertriebspartner zu bekommen Auch ein Kundenerlebnis, vielleicht auch zu verbessern an der Ecke.
00:35:46: Und auf der zweiten Seite natürlich die Reduzierung des Telefonieaufkommens im Innendienst.
00:35:53: Genau das haben wir jetzt eingeführt und wird demnächst weiter ausgerollt auf weitere Sprachen.
00:35:58: Da erhoffen wir uns schon deutliche Effekte.
00:36:01: Ich habe eben schon gesagt, dass Thema Wissensmanagement – es ist gerade noch mal angesprochen – Roman ist ja essentiell.
00:36:07: also wie könnt ihr wissen wirklich ... Vorhalten vielleicht auch konservieren.
00:36:13: Wir reden alle über den demografischen Wandeln, vielleicht verlassen ja gerade auch eure Unternehmen so Köpfe die das alles noch im Kopf haben.
00:36:22: Wie geht ihr damit um und wie nutzt RKI gerade auch um Wissen langfristig zu sichern?
00:36:29: Genau!
00:36:29: Das ist tatsächlich ein spannendes Thema wo wir grade uns ein bisschen prototyphaft noch nähern muss ich dazu sagen also wir haben jetzt mal tatsächlich zwei mit zwei Mitarbeitern das durchexerziert.
00:36:44: Jetzt kann man sagen, wobei funktioniert so etwas gut?
00:36:47: Bei Kopfmonopolen um einfach wissen was ich irgendwie vielleicht nur auf ein oder wenige Köpfe verteilt habe um dieses Wissen zu extrahieren und auch zu konservieren beziehungsweise anderen zur Verfügung zu stellen dass die von dem Wissen dann auch profitieren.
00:37:03: oder eben wenn Leute in in Rente gehen oder wenn wir Systeme haben, die heute nur von einem Teil des Konzerns genutzt werden und von einem anderen Teil noch nicht.
00:37:16: Also wir haben ja gerade eine relativ frische Fusion hinter uns und wir haben Systeme wo wir im Nordwestprovinzial und Südwestprowinzial noch ein Stück weit unterscheiden aktuell und die SüdWest Kollegen demnächst auf Nordwest System arbeiten müssen.
00:37:33: Auch da kann natürlich so etwas total helfen, dass wir Wissen versuchen mit KI Unterstützung zu extrahieren und eben auch zu konservieren und zur Verfügung zu stellen.
00:37:44: Ich glaube das ist ein schon wichtiger Punkt weil eigentlich besteht eine ganzes Unternehmen aus sehr viel Wissen unglaublich viel Wissens.
00:37:55: Und vieles dieses Wissen ist gar nicht dokumentiert Und da kann KI unglaublich gut bei euch unterstützen, um es dann hinterher auch nochmal wieder – wir hatten ja gerade das Thema Prozessautomatisierung – dafür zu nutzen.
00:38:10: Das ist glaube ich schon ein ganz wichtiger Punkt.
00:38:13: Also die Idee dass Henriette antworten kann wenn der Kollege selber nicht mehr antwortet und das wissen aber immer noch absolut notwendig ist.
00:38:21: Sehr schön!
00:38:22: Jetzt haben wir sehr viel über Organisation, über die Menschen gesprochen.
00:38:27: neben dem ganzen Thema ist natürlich gerade bei KI auch die Technologie spielt eine große Rolle.
00:38:33: Jetzt wollen wir natürlich nicht ganz, ganz tief reingehen und ich glaube da wird sich natürlich jeder IT-ler hier happy sein.
00:38:42: aber doch für unsere Höhe und Höhereinnen um es mal einzuordnen ihr setzt ganz bewusst bei der Provinziale, bei der Technologie auf Anbieter Unabhängigkeit.
00:38:56: Warum ist das für euch mehr als so eine technische Entscheidung?
00:39:00: Wir haben uns direkt am Anfang entschieden dafür, dass wir selbstständig sein können oder auch wechselfähig sein.
00:39:09: Weil was uns tatsächlich im Nachhinein eher anfangs Nachteile gebracht hat also die ganzen großen Unternehmen wie Microsoft oder Amazon oder Google kommen auf einen zu und sagen, wir lösen das alles für euch gar kein Problem machen es auch ganz günstig startet gerne bei uns rein ihr kriegt alles quasi aus der Steckdose out of the box.
00:39:33: Und wir haben aber festgestellt dass dieser Markt sich so schnell entwickelt.
00:39:39: das ist unmöglich ist vorherzusehen welches dieser Pferde am Ende ist dass man setzen sollte.
00:39:50: Wir machen das auch sehr günstig.
00:39:51: Natürlich häufig nur so lange hält, solange sich der Markt noch sehr kompetitiv bewegt und nicht einer gewonnen hat.
00:39:57: Das heißt selbst wenn wir auf das Gewinde fährt setzen würden hätten wir Sorge dass die dann sagen alles klar Und jetzt sind alle bei uns eingelockt und jetzt verzehnfachen wir die Kosten.
00:40:06: und das ist auch eine Sache die man teilweise am Markt an mancher Stelle schon beobachten konnte.
00:40:10: Deswegen war bei uns die Entscheidung zu sagen wir versuchen alles was ein Infrastruktur notwendig ist um das Ganze zu betreiben.
00:40:18: Das bauen wir möglichst kompatibel und modular und selber auf.
00:40:23: Also das bleibt in unserer Hand, das entwickeln wir selber weiter wie.
00:40:26: das müssen wir dann aber auch selber weiterentwickeln.
00:40:28: Es ist natürlich auch da den Preis, den wir zahlen.
00:40:31: Und dafür nehmen wir dann die Sprachmodelle von wer auch immer gerade dafür an.
00:40:36: Praktischsten ist sein dass die Microsoft Modelle also OpenAI mit den Arbeiten ja zusammen oder seien es die Google-Modelle, oder seiens die Anthrophic-Modele.
00:40:47: Also Claude ist der Begriff, der da sehr bekannt ist.
00:40:50: Oder sind's alle und wechseln dann immer praktisch dazu?
00:40:53: Da sind das vielleicht auch irgendwann mal welche, die wir selber hausten also Open Source Modelle, wo wir uns selbst einen großen Computer in Keller stellen oder in irgendeinem Server-Zentrum haben und das Modell läuft komplett nur für uns.
00:41:06: Das haben wir uns alles offen gelassen Und da glauben wir auch immer noch dran.
00:41:10: Also das nehmen wir als ein sehr großes Esset.
00:41:15: Wenn mir jetzt mal den Blick nach vorne.
00:41:17: vielen Dank für diese technische Einordnung, auch wenn wir sich ganz tief reingegangen sind.
00:41:22: aber mit dem Blick nach vorn mal richten.
00:41:26: du hast eben schon erwähnt Roman den Point of Sale also die Kundenschnittstelle.
00:41:33: was kommt denn nach den Assistenten und wo liegt da für euch auch die größte Hebelwirkung?
00:41:40: Jetzt Richtung Vertrieb gedacht, ja.
00:41:44: Ja also ich kann mir da schon viele, viele Use Cases auch vorstellen die für den Vertrieb in Richtung Agentisierung gehen wo ein Vertriebspartner dann seinen eigenen Agenten quasi bekommt der zum Beispiel Kundengespräche auch vorbereitet.
00:42:04: Wo ich mir im Prinzip sehr viel Informationen eigentlich erstmal aus dem ganzen System beschaffen muss was heute halt manuell passiert.
00:42:13: Und das sind Themen, die man durchaus in einem ARGENTEN überlassen kann, der dann den ganzen Kontext zu dem Kunden zusammenbringt und vielleicht sogar sowas wie Gesprächsleitfäden entwickelt.
00:42:28: Das zahlt einerseits auf Effizienz ein, weil unsere Vertriebspartner natürlich auch Zeit ist Geld für die erst recht Das ist ein wichtiges Thema und auf der anderen Seite aber auch Effektivität, also Richtung Wachstum gucken.
00:42:43: Dass das sehr deutlich darauf einzahlt und wir haben das auch schon gesehen durchaus.
00:42:48: Wir haben einige sehr findige Vertriebspartner die da schon einen Teil in diese Nutzung gehen und dass wirklich eine sehr starke Hebelwirkung hat.
00:42:59: Also das kann ich mir schon durchaus vorstellen, Effizienz- und Wachsumstreiber bei der Agentisierung im Vertrieb.
00:43:07: Also gibt es gar kein Oder-Effizienz oder Wachstum, sondern ein Und?
00:43:10: Das
00:43:10: sehe ich sowieso so.
00:43:13: Natürlich haben wir hier Bereiche... Da hat man ja vorhin schon gesagt im Operations da geht es sehr viel um Effizienzen das ist völlig klar.
00:43:20: aber wir haben andere Bereiche da geht's gar nicht um effizient da gehts eher um Qualität und um Wirkung, um Impact Richtung Effektivität also und ich glaube KI kann beides sehr gut unterstützen.
00:43:34: Einer von euch beiden, ich weiß gar nicht ob du siehst oder du Roman.
00:43:37: Es hat schon mal grad so von dem Wert der KI und im Moment ist gerade so das Thema Wertschöpfung, Wertmessung von KI auch ein bisschen gehyptes Thema.
00:43:49: wenn man sich zum Beispiel so Studien etwa von McKinsey anschaut dann sprechen wir von enormen KI-Wertpotenzial.
00:43:56: gleichzeitig tun sich über viele Unternehmen immer noch schwer diesen Wert heute schon zu messen.
00:44:02: Deshalb ganz bewusst die Frage an euch.
00:44:04: Ist jetzt überhaupt schon der richtige Zeitpunkt für harte Wertmessung?
00:44:09: Also...
00:44:11: Mir lacht beide!
00:44:12: Wie man kommt darauf an,
00:44:13: ne?!
00:44:15: Von der Gesamntechnologie Sprachmodell basierte KI-Technologien.
00:44:22: ist es deutlich zu früh oder ist auch einfach eine zu ungerichtete Frage?
00:44:28: also wir haben im Vorfeld ein bisschen drüber gesprochen wie man da Wie man das angehen kann oder wie man darüber reden kann und das Beispiel kam mit.
00:44:38: Das wird man versuchen Microsoft Word ein Business Case zu geben im Vergleich zur Schreibmaschine.
00:44:43: so ja okay, dass in einzelnen Prozessen kann ich das wenn nicht immer das gleiche schreibe aber anderen dann vielleicht auch wieder nicht.
00:44:49: Und die Zahlen, wenn man sie sich anguckt auf der einen Seite sagt McKinsey oder hat es vor Jahren gesagt jahrelang als achtzig Prozent aller Tätigkeiten können davon eigentlich ersetzt werden.
00:45:00: Gleichzeitig kamen dann vor einem Jahr eine Studie heraus von neunzig Prozent der Unternehmen können keine wirkliche Wertsteigerung ausweisen und dann war sofort der Schrei da oben hat's dann vielleicht auch gar kein Wert gesteigert.
00:45:12: Auf der anderen Seite, wenn wir unsere Mitarbeiter fragen, dann sagen die, dass sie diesen twenty-fünf Prozent schneller überall ist hinweg.
00:45:18: Wenn Sie es mit benutzen oder in manchen Aufgaben sind Leute achtzig Prozent schneller, wenn sie zum Beispiel Software Code entwickeln, der recht Standard ist.
00:45:25: also das passt alles irgendwie nicht übereinander und Wir vermuten, dass also arbeiten immer noch auch selber daran hatte Roman ja gerade schon erzählt mit der Flow Factory ein gutes Bewertungsmodell zu bekommen.
00:45:39: Für manche Sachen geht das auch sehr leicht, wo es dann in Prozesse eingebunden ist.
00:45:42: wie man aber die Gesamntechnologie bewertet da knabbern gerade alle noch dran und da braucht's auch ein wenig den Mut und den Glauben dass sich lohnt damit zu befassen.
00:45:57: Und das ist auch die Rückmeldung, die wir von den Mitarbeitern bekommen.
00:46:00: Ja ich glaube für den ganz kurze Ergänzung Das ist so schwer messbar, teilweise weil es auch nur eine Augmentierung oft ist.
00:46:08: Also das ist halt eine Hilfestellung und nicht vergleichbar mit einem Prozess den ich jetzt einfach komplett ablöse und dann Roboter drauf setze der einfach den kompletten Prozess dann über.
00:46:17: Den kann ich ja früher messen.
00:46:18: Ich kann sagen okay dauert so lange Minute drei Minuten fünfzig wird jetzt ersetzt durch ein Roboter.
00:46:25: damit bin ich fertig Mit der Messung.
00:46:27: dass ist eben bei KI Anwendungen meist dann doch nicht der Fall Und ich kriege noch eine Augmentation.
00:46:33: Das ist schwierig zu messen.
00:46:34: Wir können auch nicht neben jedem Mitarbeiter, und das wollen wir auch nicht.
00:46:37: Sie sitzen uns hier mit Statistiken aufsetzen.
00:46:43: Ich glaube dann ist der Betriebsrat nicht mehr so kalt
00:46:46: wie die?
00:46:46: Nein, das
00:46:47: wäre ja auch
00:46:48: so recht.
00:46:49: Nein, ich glaube das wäre auch nicht gut weil damit würdet er riskieren diese große Akzeptanz, die wir gerade von euch beschrieben haben bekommen Wenn ihr jetzt einen Tipp geben dürftet oder auch mehrere Tipps, gerade Unternehmen die sich gerade auf diesen KI-Weg begeben oder auf diese KI Reise auf den Weg machen.
00:47:11: Wir haben eben viel von den Wegen gesprochen.
00:47:14: was würdet ihr diesen Unternehmen raten?
00:47:16: Was sollten sie unbedingt so machen wie ihr es gemacht habt dass das wirklich ein Erfolgsrezept ist und wovor würde er die anderen Unternehmen vielleicht auch warnen, dass sie in diese Falle überhaupt nicht eintapsten.
00:47:34: Also die Frage kann man sehr ausführlich beantworten aber ich erspare das mal weil es gibt dahinter auch einen über eine Stunde Vortrag der genau lessons learned in jeder einzelnen Phase betrifft.
00:47:49: Was es noch schwierig macht ist, dass es so sehr viele Aspekte gibt wie wir festgestellt haben an denen Scheitern kann die alle letztendlich dazu führen das die Nutzer nicht breit anfangen selber in ihren Alltag einzubauen.
00:48:03: Sei's durch Berührungsängste sei es dadurch dass das Tool zu eingeschränkt ist sei es da durch Wissen sei es durch Fähigkeit.
00:48:09: es wurde einfach nicht trainiert oder Leute haben da keinen Kontakt mit.
00:48:12: also wir merken dass das sehr viel Herausforderungen gibt den Leuten in Stolpern kommen oder an dem so ein Ding auch dann nicht ans Fliegen oder nicht ins Skalieren kommt.
00:48:24: Wir, die ganzen Sachen, die wir erzählt haben da glauben wir sind mir schon ganz guten Weg gegangen.
00:48:29: und was wird tatsächlich auch machen damit das für den Unternehmen gerade in unserem Umfeld leichter wird einen Tochterunternehmen von uns Die Inverso hilft tatsächlich gerade auch anderen Unternehmen dabei eigene Henriettes zu entwickeln.
00:48:46: die dürfen dann auch anders heißen Aber genau diese Software, die Technik dahinter zu verbreiten.
00:48:52: Das ist das eine aber vor allem auch dieses Wissen um.
00:48:56: wie kriege ich mein Unternehmen da aufgestellt?
00:48:58: Auf regulatorisch aber vor allem auch kulturell dass das Ganze gut in die Anwendung kommt.
00:49:03: also deswegen kann ein zwei Beispiele nennen.
00:49:08: aber die Frage selber für Bücher
00:49:13: Vielleicht kriegt Henry dann eine kleine Schwester oder in diesem Fall ja dann ne Tochter vom Namen her.
00:49:19: Roman, was redest du anderen die sich auf diese KI Reise begeben?
00:49:24: Also erstmal ist es KI wirklich ein komplexes Thema das eben eigentlich ein ganzes Unternehmen auch irgendwie betrifft und deswegen würde ich sagen wäre echt die Empfehlung immer schon am Anfang zu gucken dass ich diese ganze Also jedes Puzzlestein, auch irgendwie versuche schon mal ein bisschen mitzudenken und vor allen Dingen zu verorten hinsichtlich der Verantwortung.
00:49:47: Das ist glaube ich schon sehr wichtig jemandem zu haben, der accountable ist für den Thema, der sich auch dahinter klemmt, der die Dinge dann weiter treibt und umsetzt.
00:49:57: das merken wir immer wieder.
00:49:59: wenn da auch jemand dahinter sitzt was wirklich treibt und dafür brennt für so ein Thema, dann fliegt das auch.
00:50:08: Also dann funktioniert es.
00:50:10: Und da sollten Unternehmen sehr stark darauf achten, das vernünftig zu verordnen, das ganze Thema.
00:50:18: Vielen Dank!
00:50:19: Roman Siemon, vielen Dank wirklich für dieses offene und auch sehr differenzierte Gespräch.
00:50:24: Und also mir hat es extrem viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt.
00:50:28: Doch eins zeigt sich für mich ganz klar – Ich hab ja am Anfang so ein bisschen provokant gesagt – KI Hype oder Organisationsentwicklung?
00:50:36: Also ich würde mal sagen, KI ist kein IT-Thema sondern eine Organisationsentwicklungsthema mit Technologie als Enabler Und vielleicht macht das genau diesen Unterschied zwischen Hype und echter Wirkung, wie ihr sie bei der Provinzial erlebt.
00:50:53: Jetzt eine letzte Frage an euch beide mit einer kurzen Antwort.
00:50:59: Was würde Henriette selbst über euch sagen?
00:51:04: Wir würden wahrscheinlich schon ein Stück weit anfangen zu hallucinieren, wenn Sie jedenfalls das Wissen noch nicht hinterlegt haben.
00:51:11: Könnte passieren!
00:51:12: Also
00:51:15: vielleicht doch erst eine Anekdote, die als die Sprachmodelle ganz am Anfang noch deutlich mehr halluciniert haben.
00:51:22: Wir haben Red immer mitgegeben wir sind ja bei der Provinzialrede über die Provinzial und wenn man danach jemanden gefragt hat dann kann uns schon mal passieren das sie gesagt hat dass es hier arbeitet ist da ganz wichtig im Management und einem da irgendwie eine sehr hohe Rolle eingeräumt hat.
00:51:37: inzwischen macht sie das nicht mehr aber früher hätte sie uns sehr hoch verortet dem Unternehmen.
00:51:43: Okay, also inzwischen hat Henriette gelernt wer ihr seid und
00:51:47: ein bisschen
00:51:48: füttern.
00:51:50: Oder sie hat sich auch getraut.
00:51:51: es raut sich auch zu sagen wenn sie etwas nicht weiß.
00:51:53: das ist natürlich eine gute Fähigkeit.
00:51:55: Das ist auch sehr gut!
00:51:57: Also ich danke euch sehr für dieses Gespräch.
00:52:00: kommt gerne wieder wenn ihr noch mehr Lessons learned für unsere Höhre- und Hörerinnen habt.
00:52:06: und vielen vielen Dank auch an unsere ZuhörerInnen fürs Immer wieder reinhören bei Frag doch mal die FinCon.
00:52:13: Vielen Dank, Simon!
00:52:15: Vielen dank Roman!
00:52:16: Bis bald!
00:52:17: Vielen Dank!
00:52:25: Das war frag doch mal Die FinCon mit den Expertinnen und Experten der FinCon.
00:52:31: Wir
00:52:31: leben Umsetzung.